#18 Es war einmal … ein Klang, der dich erinnert – Tinas Tune Up

Shownotes

🎙️ Gästin dieser Folge

Tina SonnenHerz – Märchenerzählerin, Klangarbeiterin und Raumöffnerin für innere Bilder.
In ihrer Arbeit verbindet sie die Kraft lebendiger Märchen mit Klang und Resonanz, um Menschen wieder in Kontakt mit ihrem inneren Erleben zu bringen.
Sie erschafft Räume, die nicht nur gehört, sondern vor allem gefühlt werden – zwischen Sprache, Stille und Schwingung.

👉 Tinas Homepages:
https://maerchenerzaehlerin.net/
https://tinasonnenherz.com/


🌙 Worum es in dieser Folge geht

✨ Die Kraft von Märchen und inneren Bildern
✨ Warum Geschichten uns auch als Erwachsene begleiten
✨ Wie Klang unser Nervensystem beeinflusst
✨ Verbindung von Sprache, Körper und Resonanz
✨ Ein Klangmoment zum Innehalten und Spüren


🌿 Angebot von Tina

Die Kraft hinter den Geschichten
Ein Kurs über die tieferliegende Wirkung von Märchen, Bildern und inneren Prozessen.
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✨ Wenn dich diese Folge berührt hat, empfiehl sie gerne weiter!

Mein großer Dank geht an Jonas Köppinger für Schnitt und Sounddesign dieser Folge.

Stay tuned,
deine Victoria 💛

Transkript anzeigen

00:00:09: Es war einmal eine Welt voller Geschichten.

00:00:24: Geschichten von Mut und Angst, von Prüfungen und Verwandlung, Geschichten die uns seit jeher begleiten – manchmal leise, manchmal kraftvoll!

00:00:38: Und es war einmal ein Frau, die diesen Geschichten ihre Stimme schenkte, die sie nicht nur erzählte sondern lebendig werden ließ in Bildern, in Klängen.

00:00:51: In Räumen die man zwar auch sehen aber vor allem fühlen kann.

00:00:57: heute darf ich genau diese Frau begleiten Tina Sonnenherz und vielleicht ist dieses Gespräch ja auch für dich ein kleines Märchen eines das sich daran erinnert an etwas dass schon längst in dir liegt Liebe Tina herzlich willkommen.

00:01:23: Dankeschön,

00:01:24: Frau Kerne.

00:01:26: Wir haben uns ja heute zum ersten Mal getroffen – unglaublich!

00:01:31: Denn wir haben schon seit Wochen Kontakt per WhatsApp und ich wollte bei dir eine Klangreise buchen.

00:01:38: Hab dich dafür telefonisch kontaktiert und irgendwie war da sofort diese Connection eine warme Verbindung.

00:01:46: Ich kann es gar nicht anders in Worte fassen, was glaubst du?

00:01:49: woran oder woran?

00:01:50: hast du vielleicht gemerkt dass echte Verbindung entsteht auch über diese Distanzen weg?

00:01:58: Bei manchen Menschen spürst du einfach das Mann so auf einer Welle schwingt, dass das passt.

00:02:07: Das ist einfach so.

00:02:08: ich habe das auch sofort gespürt und ich hab mich unheimlich darauf gefreut dich jetzt heute in echt und Farbe kennenlernen zu dürfen.

00:02:19: Ja, ich

00:02:19: auch!

00:02:21: Und ich habe mir das fast schon gedacht dass es so läuft wie es heute läuft denn wir haben schon vor Podcast Beginn eine Weile geschnattert und das war auch glaube ich echt notwendig nach der ganzen weile oder?

00:02:31: Genau!

00:02:33: Und jetzt sitzen wir hier in deinem Wintergarten mit diesen wunderschönen Instrumenten.

00:02:38: da geht der Gong oder die beiden Gongs ganz in der Mitte Und rundherum diese tollen Klangschalen und Kissen, und Koffer.

00:02:46: Also du hast echt einen Händchen für Dekoration!

00:02:50: Dein ganzes Haus ist ein Kunstwerk finde ich.

00:02:54: Das ist mein Motto das ganze Leben ist dein Kunstwerk.

00:02:57: Ja wie schön.

00:02:58: ja das passt total auch zu dir.

00:03:01: Bevor ich die Folge hier vorbereitet habe, mich natürlich ein bisschen informiert über dich.

00:03:08: Dein richtiger Name ist ja Bettina Brimberg.

00:03:11: Ganz genau!

00:03:12: Und als Künstlerin nennst du dich Tina Sonnenherz richtig?

00:03:16: Ja ganz genau.

00:03:17: Genau und auf deiner Homepage, die ich euch natürlich verlinken werde... Da hast Du so schön vom Ruf gesprochen Gab es einen Moment, in dem du wusstest?

00:03:30: Das ist mein Ding und damit meine ich jetzt die Dinge, die du heute tust.

00:03:36: Ja das gab es tatsächlich!

00:03:40: Also es gab im Jahr zwei Tausendzehn einen Moment... Da saß ich im Arbeitszimmer an dem riesigen Schreibtisch meines Großvaters also so ein ganz schweres barockes Ding mindestens zwei Meter lang, ich habe mich ständig gestoßen an dem Ding.

00:04:02: Aber

00:04:03: der

00:04:03: hatte was und ich saß dort und war wieder einmal an einem Wendepunkt in meinem Leben Und... Ich hab wie eine gedankliche Wagschale vor mir gesehen und hab überlegt Wo willst du hin?

00:04:25: Also die eine Seite der Wagschalen war Was möchte ich Was möchte ich erreichen, wen möchte ich erreichen und womit?

00:04:35: Und ich wollte etwas mit Kultur machen.

00:04:41: Mit gesehen werden gehört werden auf die Bühne.

00:04:47: Nun kann ich nicht besonders gut singen das viel aus aber sprechen kann ich gut und mit Worten jonglieren Das kann klappen.

00:05:02: Und auf der anderen Seite der Wachschale war, was ich nicht mehr wollte und das waren unter anderem Chefs die mich drangsalieren irgendwelche eingezwenkten Arbeiten machen

00:05:20: ja

00:05:21: und plötzlich war die Idee da Ich werde Märchenerzählerin habe das ein paar Tage für mich behalten, diese Idee was gar nicht eigentlich so mein Ding ist.

00:05:39: Und ich weiß noch dass wir bei Freunden an dem Ess-Tisch saßen meine Familie und der Freund und ich platzte beim Essen mit der Idee heraus Ich werde Märchenerzählerin.

00:05:59: meine Familie erstartet tatsächlich etwas und dieser Freund sagte damals, ja ich glaube an dich.

00:06:06: Und du wirst eine verdammt gute Mädchen erzähleren.

00:06:09: Naja nun bin ich auch immer schnell in meinem Leben und habe geguckt wo ich das lernen kann weil es ist einfach ein Handwerk was man lernen kann Glück gehabt.

00:06:30: Okay, und du bist Märchenerzählerin geworden?

00:06:33: Und dieses Beispiel zeigt auch wie wichtig und wie schön das ist dass du Menschen in deinem Leben hast und hattest die an dich geglaubt haben.

00:06:41: Ja also in dieser Situation hat dir jemand gesagt ich glaub an dich und das ist was unglaublich Schönes.

00:06:48: ja

00:06:48: und Soviel kann ich ja schon mal vorwegnehmen weil die meisten hörenden kennen dich wahrscheinlich nicht.

00:06:55: Du bist eine Tausendsasserin.

00:06:59: Denn du wirst sowohl Lehrerinnen, Märchenerzählerinnen, Klang... Ja,

00:07:07: klang.

00:07:08: Ja, praktizierende und liebende auf jeden Fall.

00:07:11: Richtig!

00:07:13: Und ja so vieles.

00:07:15: und Künstlerin und Kündlerin.

00:07:18: Ich durfte heute deine Werke sehen.

00:07:22: Ich hoffe, es ist rübergekommen.

00:07:24: Wie sehr ich die liebe?

00:07:27: Wie begeistert ich bin!

00:07:30: Genau und dann hast du erzählt... Dann hast du großes Glück gehabt denn du konntest dich in dem Bereich weiterbilden fortbilden oder ausbilden lassen.

00:07:40: magst du da gerne mal weiter erzählen?

00:07:43: genau und ich bin auf die europäische Märchengesellschaft gestoßen.

00:07:49: Die sitzen in reine.

00:07:52: Es gibt über die Europäische Märchengesellschaft sehr viele Seminare in ganz Deutschland übers Jahr und ich habe viele, viele Jahre lang sehr viele Seminare besucht.

00:08:07: Ich bin sehr weit teilweise gefahren und habe dann so meine Orte entdeckt.

00:08:15: also es war zum Beispiel ein großen Teil meiner Ausbildung hab ich in Kloppenburg absolviert in der katholischen Akademie dort in Stapelfeld und habe dort auch unter anderem in einem zweijährigen Kurs, in einer festen Gruppe auch lernen dürfen.

00:08:34: Und bin viel nach Sylt gefahren.

00:08:36: Dort gibt es die Akadémie am Meer.

00:08:41: Dort gab es die Linda Knoch, die dort lange Jahre mich begleitet hat als Märchenerzählerin Und ja, auch in Mühlheim an der Ruhr Göttingen.

00:08:53: Ach wo ich überall war und... Ich habe alle paar Wochen Berge vorgekocht für meine Familie und hab dann meine Koffer gepackt und hab mich auf die Socken gemacht.

00:09:08: Und bin wirklich beschenkt worden!

00:09:12: Und im Jahr zwei Tausend vierzehn habe ich dann auf einem Kongress der Europäischen Märchengesellschaft in Reine eine Prüfung abgelegt und bin dann in die Gilde der Märchenerzählerinnen aufgenommen worden.

00:09:29: Mein Glück war, als ich angefangen habe, Märchen zu erzählen im Märchenalter und das ist natürlich schön.

00:09:42: Und auch mein Mittler hat noch gerne zugehört, mein großes Kind war schon, sagen wir mal dem Märchen Alter etwas entwachsen.

00:09:51: aber es ist einfach auch ein Geschenk gewesen die Märchen meinen Kindern zu erzählen und einfach auch zu gucken, zu spüren wie sie ankommen daran zu arbeiten.

00:10:09: Ja, spannend!

00:10:10: Jetzt hast du gerade gesagt oder von einem Märchenalter geredet?

00:10:13: Ich frage jetzt mal ganz platt was ist denn das ideale Märchenalter?

00:10:20: Also ich bin ja Grundschullehrerin und merke also im Kindergarten erzähle ich sehr gerne kürzere Märchen wo ich die Kinder mit einbeziehen kann, wobei ich das auch bei Grundschulkindern gerne tue.

00:10:43: Aber es ist eben auch ganz wichtig, es ist keine starre Veranstaltung oder keine starren Erzählungen sondern es ist ja interaktiv.

00:10:52: also die Kinder sind miteinbezogen und das geht gut im Kindergartenalter und unsere Grundschule geht ja bis zur sechsten Klasse.

00:11:04: Auch die Sechsklässler hören gerne zu.

00:11:09: Ich würde sagen, so sieben Klässler haben andere Interessen – ich glaube da ebbt das langsam ab bei den meisten nicht bei allen natürlich und es beginnt dann wieder, naja, so würde ich sagen ab zwanzig, fünfundzwanzig Ja,

00:11:32: genau.

00:11:33: Ja, spannend!

00:11:34: Denn ich werde jetzt dieses Jahr vierzig und ich liebe Märchen.

00:11:39: Und ich liebe auch die Märchen, die ich vorgelesen bekommen habe – und ich weiß da gibt es aber noch einen Riesenschatz da draußen, den ich noch nicht kenne.

00:11:47: Und letztens in unserem WhatsApp-Ausdauern schon unser Wochenlang hast du auch mal erzählt, du hast ein neues Märchen für dich neu entdeckt.

00:11:57: Magst Du davon kurz erzählen?

00:12:00: War das jetzt das Märchen, was ich mir ganz schnell angeeignet habe?

00:12:04: Das Königsschloss unter der Alm glaube ich war.

00:12:10: Also es ist ja so dass Märchen früher erzählt wurden.

00:12:17: Märchen wurden nicht vorgelesen, Märchen wurde einfach erzählt.

00:12:21: Menschen sind hin und her gereist, es gibt verschiedene Szenarien in Spinnstuben Oder man hat die Abends am Feuer erzählt, wie auch immer und Märchen sind an sich gar nicht für Kinder gedacht gewesen.

00:12:34: Sondern Märchen haben sich Erwachsene erzählt.

00:12:38: Und irgendwann ja vermutlich mit den Grimms sind sie hier verschriftlicht worden in unseren Breitengraden.

00:12:48: Die Brüder Grimm haben ja die Kinder- und Hausmärchen in vielen, vielen Auflagen herausgebracht.

00:12:58: Ich glaube, anfangs war das gar nicht so ein großer Erfolg.

00:13:03: Wir sind immer wieder ausgetauscht worden die Märchen verändert wurden.

00:13:08: Märchen verändern sich und es ist ein Unterschied ob ich einen Märchen höre oder ein Märchen aus einem Buch erlebe mir erlesen.

00:13:25: Es braucht, finde ich immer einiges um einen Märchen zu erlösen aus der Buchsprache.

00:13:34: Und ein Märchen muss oder sollte irgendwas mit mir machen wenn ich es höre oder wenn ich das lese und wenn es irgendetwas macht mit mir Wenn es mich erreicht, wenn es mich rührt zum Lächeln bringt.

00:13:58: Wenn es irgendetwas in mir auslöst, dann habe ich Lust dieses Märchen zu erzählen und das erste was ich mache ist dass sich es in meine eigene Version bringe.

00:14:11: Ich sage immer, dass ich es ganz oft in den Mund nehme und durchkaue Dass ich es so lange bearbeite bis es mir gut an den Mund passt weil Nur so ist es stimmig.

00:14:27: Und für mich, aber auch für die Zuhörenden... Also das ist spürbar für denjenigen der mich hört ob ich mir selber die Geschichte glaube.

00:14:39: Ja, das kann ich mir vorstellen!

00:14:42: Dann wird es rund und dann ist es authentisch.

00:14:45: und dieses Märchen des Königs Schloss unter der Alm ist aus Österreich.

00:14:53: So ein zauberhaftes Märchen berichtet wieder von einem jungen Mann, der auf den ersten Blicken Handicap hat.

00:15:06: Dem ist er arm, lahm!

00:15:08: Der hängt herab und er ist gut zu Tieren und zum Knecht sein aber langt es nicht.

00:15:16: Der hat das Herz aber auf dem rechten Fleck und der macht sich auf.

00:15:21: Der schnallt sich den großen Buckelkorb auf den Rücken, Und die Großmutter glaubt an ihn und sie gibt ihm ein gutes Brot mit und wünscht ihm alles Gute.

00:15:35: und dieser Junge macht sich auch den Weg.

00:15:37: und er begegnet vielen Helferleihen.

00:15:42: und diese Helfer leihen sind Tiere, groß sind.

00:15:48: Das ist ein Vogel, das ist ein Dachs, den er befreit aus der Falle.

00:15:54: Das sind Kränen, deren Eier er rettet vor einem Ältest.

00:16:01: und es ist ein grün schimmernder Käfer, der auf dem Rücken liegt strampelt mit den Beinen und von dem Frost, von der Kälte so steif und starr ist dass er sich nicht alleine mehr umdrehen kann.

00:16:16: Den hebt er auf und den hält er in der warmen Hand und den haucht er an.

00:16:22: Dem haucht Er wieder Leben ein!

00:16:24: Und all die Tiere helfen ihm nachher am Ende das er die Königstochter im Schloss unter der Alm befreien kann.

00:16:39: und da ist ein Lindwurm, mein garstiger Lindwurm.

00:16:45: Ungestallt riesig!

00:16:48: Und die Augen, die glühen wie ein Flammenmeer.

00:16:53: aber der Käfer, der grün schimmern, der Käver, der fliegt diesem Ungetüm einfach ins Auge und er schlägt mit der Pratze dieses, dieses Lindwum ungetüm.

00:17:07: Der Hansel dieser junge Brusche, der läuft einfach an dem Lindfurm vorüber.

00:17:18: Er erstarrt und er kann die Königsdorfter befreien.

00:17:22: Und das Märchen hat sich wie von alleine gelernt.

00:17:29: Ach schön!

00:17:30: Also es hat ein Happy End.

00:17:32: Ja genau, das Märchin hat einen Happy End.

00:17:34: Ich erzähle auch gerne Märchen, die ein Happy end haben.

00:17:40: Es gibt durchaus Märchen, die haben das nicht.

00:17:44: Aber die würde ich nicht unbedingt Kindern erzählen und schon gar nicht Kinder, die ich nicht

00:17:49: kenne.".

00:17:49: Ja

00:17:50: dazu habe ich auch gleich noch mal eine Frage weil du hast erzählt, die die Märchen sollen am besten Falle in den Menschen etwas anrühren.

00:18:00: und Freude natürlich aber auch manchmal furcht oder?

00:18:06: Weil Es gibt ja schon Märchen, die ziemlich grausam sind.

00:18:13: in meiner Vorbereitung hier auf die Podcast-Folge.

00:18:16: Da habe ich auch in der Recherche gefunden, dass in der Psychoanalyse mal gesagt wurde in der Forschung – Märchenforschung – und das diese Furcht aber in einem geschützten Rahmen passiert?

00:18:31: Dass sie quasi dann von den Kindern durchlebt werden kann ohne wirklich durchleb zu werden.

00:18:37: dass dieser Ansatz ist heute so ein bisschen in Frage gestellt worden bzw.

00:18:42: relativiert worden im Sinne von es macht ja nicht mit jedem Kind das Gleiche, aber im Prinzip ist es eine Art Erforschen oder durchleben von etwas was nicht wirklich real werden muss.

00:18:58: Würdest du das so unterschreiben und welche Märchen würdest du zum Beispiel im Kindergartenalter gar nicht vorlesen?

00:19:07: Also Märchen sind definitiv keine rosa-roten Geschichten.

00:19:14: Und die haben keinen Zuckerguss, da geht es wirklich richtig zur Sache!

00:19:22: Also Märchens sind Leben von Gegensätzen – von Gut und Böse, von Arm und Reich.

00:19:32: Es gibt wenig dazwischen.

00:19:35: Märchen lassen genug Fantasie oder Märchen genau lassen genug Spielraum, um sich alles auszumalen.

00:19:48: Und ja, Märchen erzählen von den Träumen von Menschen und Märchen erzählt von den Ängsten der Menschen – das ist immer wieder erstaunlich!

00:20:04: Wie viele Ähnlichkeiten man feststellen kann, wenn man sich mit Märchen beschäftigt.

00:20:10: Märchen aus Deutschland und Märchen Aus Australien und aus Amerika Und wo sie auch immer herkommen ähneln sich Das Märchenpersonal wie wir sagen.

00:20:21: Also die Märchenfiguren heißen dann vielleicht anders Aber die Märchenerzählen von ähnlichen Themen Den Themen Die uns Menschen umtreiben, die uns beschäftigen Und das sind auf der ganzen Welt offensichtlich ähnliche Themen.

00:20:37: Das ist spannend!

00:20:38: Ja?

00:20:39: Und Märchen benennen die Angst und Märchen können dir sagen, du kannst es schaffen.

00:20:50: Märchen machen Mut, Märchen zeigen – und deshalb erzähle ich Märchen so wahnsinnig gerne auch Kindern gerade Dummlingsmärchen, gerade die, die verlacht sind, die schwachen die Kranken, die nicht ernst genommen werden.

00:21:08: Die

00:21:08: machen

00:21:09: ihren Weg und die Botschaft ist alles kann gut werden.

00:21:17: Glaube an dich!

00:21:18: Und du bist gewünscht!

00:21:19: Du bist erwünsht!

00:21:21: Und jeder is dein Königskind ja?

00:21:27: Und Märchen sind für mich wie ein Trainingslager gegen die Angst.

00:21:39: Verstehe.

00:21:40: Genau, weil das Wichtige ist nämlich dabei, Kinder zu begleiten oder?

00:21:44: Ja.

00:21:44: Also in diesem Gefühl, indem sie dann sind eben und das machst du ja beim Erzielen.

00:21:50: Das zu begleichen und vielleicht auch zu halten oder vielleicht kommen hast du es auch erlebt dass dann Kinder so Fragen stellen würden drin?

00:22:00: Ja unbedingt!

00:22:01: Und Ich finde, das macht doch das freie Erzählen aus.

00:22:05: Also ich habe kein Buch vor mir!

00:22:09: Da ist keine Wand zwischen mir und dem Publikum sondern das ist interaktiv.

00:22:15: Alles was kommt vom Publikums kann nicht aufnehmen.

00:22:20: Und wenn da eine Frage kommt oder ein Einwurf oder manchmal auch Geräusche von außen dann kann ich die mit in die Geschichte einbauen Und das ist herrlich.

00:22:30: Oh ja!

00:22:31: Das macht es einfach aus, finde ich.

00:22:34: Das macht diesen Dialog aus.

00:22:37: Es ist keine Beschallung die ich da abliefere bei einer Vorstellung sondern alles kann seinen Platz

00:22:47: haben.

00:22:49: Schön.

00:22:50: Ja vielen Dank dass du uns mit in diese Welt genommen hast.

00:22:57: Die Geschichte, die du eben erzählt hast?

00:22:59: Die hat ja schon auch ein bisschen parallel mit deiner Geschichte, die du ganz zu Anfang erzählt hast.

00:23:05: Denn du hast dich auf den Weg gemacht und da hat jemand an dich geglaubt!

00:23:09: Und dann hast du dich auf dem Weg gemacht... ...und hast gesagt, du bist sehr dankbar für die ganzen Reisen und die Ausbildung, die Du gemacht hast.

00:23:18: Und

00:23:20: jetzt bist du so viel mehr noch als Märchenerzählerin.

00:23:24: Wenn ich das richtig mitbekommen habe, dann kommst du ursprünglich aus Berlin?

00:23:28: Genau

00:23:30: Genau.

00:23:30: Und bist jetzt hier im Brandenburgischen gelandet?

00:23:35: Schon lange her, ja, ja!

00:23:37: Also ich bin als junge Frau tatsächlich in Richtung Frieser gezogen erst wegen meines Pferdes.

00:23:45: Ich hatte ein altes Schulpferd gerettet was mich erst fürchterlich gebissen hat und es tat mir so wahnsinnig leid weil das sollte geschlachtet werden war noch selber in der Ausbildung und hatte dann ein Pferd, was ich dann auch noch heimlich gekauft hatte.

00:24:05: Aber keine Box, weil in Berlin kostet oder damals kostete eine Box mehr als eine Wohnung.

00:24:11: Und so kam ich tatsächlich dort in dieses kleine Dorf bei Frisag und habe da zwei Jahre später meinen ersten Mann kennengelernt und habe mit diesem Mann eine wunderbare Familie gegründet.

00:24:27: Ja vielen Dank!

00:24:30: Und du hast ja gesagt, dass du wie so eine Art Ruf gespürt hast.

00:24:37: Was würdest du Menschen sagen?

00:24:40: Die spüren das da etwas in ihnen ruft aber sie noch zögern diesem Ruf zu folgen.

00:24:48: Ja, die Frage ist schwierig zu beantworten.

00:24:52: Sagen wir es mal so rum... Ich bin fest davon überzeugt Aufgaben zu erfüllen haben im Leben und dass jeder, jeder von uns eine Berufung hat.

00:25:15: Dass jede eine Aufgabe hat und manchmal ist es vielleicht auch nicht so ganz einfach aus dem Alltagsgeschehen diesem Ruf zu folgen.

00:25:29: Dennoch glaube ich das dieser Ruf einem immer wieder auf die Füße plumpst?

00:25:36: bis man vielleicht genau hinschaut.

00:25:41: Das ist vielleicht wie eine Superkraft.

00:25:46: Ich sage das den Kindern in der Schule auch immer wieder, dass jeder mindestens eine Super Kraft hat.

00:25:54: Jeder kann irgendetwas ganz besonders

00:25:57: gut

00:25:59: und es ist nicht umsonst so!

00:26:02: Und wenn man das schafft Das, was man richtig gut kann diese Superkraft so einzubauen ins Leben.

00:26:11: Dass es einen selbst bereichert und im besten Falle noch andere Ich denke Dann ist das leben rund.

00:26:24: Ja vielen dank.

00:26:27: Und was würdest du sagen ist deine super kraft?

00:26:32: meine super Kraft?

00:26:34: Also ich hab denke ich wirklich glück gehabt.

00:26:37: ich bin mit superkräften beschenkt wurden, die ich jetzt so mittlerweile auch entdeckt habe.

00:26:52: Wieso Geschenke, die Ich so

00:26:54: auspacke?

00:26:56: Ja also da ist einfach das Malen dass mich mein ganzes Leben lang begleitet.

00:27:04: Ich male solange ich denken kann.

00:27:07: Das steht doch auf meiner Homepage.

00:27:11: Ich sehe mich noch an dem Pult im Wohnzimmer meiner Großeltern, wo ich aufgewachsen bin und da habe ich schon gemalt.

00:27:21: Meine Omi guckte ab und an und sagte immer, Tini, ich war da immer Tini!

00:27:27: Nimm die gute

00:27:28: Hand!".

00:27:29: Ich bin Linkshänderin und meine Omi wollte immer, dass ich alles mit rechts mache.

00:27:34: Also damals war es immer noch total verpönt, Linkshänder zu sein.

00:27:39: Und das Malen begleitet mich mein Leben lang und ich wollte als junge Frau, wollte schon Künstlerin werden – und das klappt da aber nicht!

00:27:51: Boxhorn jagen lassen von einem Verlagsmenschen, der mir gesagt hat sie haben das doch gar nicht studiert.

00:27:57: Sie können es doch gar nichts.

00:28:00: und das war damals so abwertend und so verletzend dass ich viele viele Jahre nicht mehr gemalt habe.

00:28:07: und ja die letzten fünf Jahre bestimmt hab ich gemalt wie verrückt Seiten an mir entdeckt durch die Acrylmalerei und auch durch das Verwenden von Materialien, die ich gerne in meine Bilder einbaue.

00:28:32: Alte Sachen, die eine Geschichte haben, Zahnräder, Pendel, Uhren, Collagen aus uralten Zeitschriften, die ihren Platz finden... Also das Malen ist definitiv eine Superkraft und ich glaube mit Worten kann ich auch ziemlich gut umgehen.

00:28:56: Und diese Märchenausbildung hat mir Türen Tor geöffnet, dass ich auch Lehrerin noch geworden bin, dass Ich ne pädagogische Ausbildung gemacht habe in Berlin in Vollzeit und Lehrerin bin und In der Schule tauchen ab und an im Unterricht Märchenfiguren auf.

00:29:23: Ja, erzähl gerne mal.

00:29:24: Du Unterrichtest Deutsch soweit ich weiß und auch Kunst.

00:29:28: Und wie verwendest du Märchen und Klänge im Unterricht?

00:29:34: Wie bindest du das mit ein und was macht das mit den Schülerinnen und Schülern?

00:29:39: also Märchen erzähle ich sehr, sehr gerne.

00:29:42: Also gerade wenn ich mal eine Vertretungsstunde habe dann ist das schlechte Gewissen noch nicht so groß wegen des Lehrplans.

00:29:51: Das kann man gut einbauen und an Märchen arbeite ich sehr gern im Kunstunterricht.

00:30:00: also grade jetzt hab' ich mit meiner fünften Klasse ein Projekt zu laufen mit dem Königsschloss unter der Alm.

00:30:07: wir haben die vierundzwanzig Schüler und Schülerinnen in Gruppen eingeteilt.

00:30:13: Und jede Gruppe hat eine Szene bekommen, die sie gestalten darf – in einem oder in mehreren Bildern je nachdem.

00:30:24: Diese Bilder werden dann chronologisch aneinandergeklebt, aufgerollt mithilfe eines Kamishibaiteaters, eines japanischen Papierteaters dann erzählt.

00:30:39: Also ich habe auch einen Erzähler schon der sich freiwillig gemeldet hat und das macht sich natürlich unheimlich gut.

00:30:48: Auch wenn ich überhaupt ein Märchen erzähle, dann gibt es ab und an die Aufgabe sucht ihr diese Szene aus oder überlege welche Szene hatte besonders angesprochen und die darfst du gestalten.

00:31:07: Kommt auch immer gut an, also das mögen die Kinder unheimlich gerne Und ich habe ja viele Jahre in Stimm-und Sprachtraining absolviert und ich habe so viele Märchenseminare auch besucht und auch Techniken erlernt wie man sich Geschichten aneignen kann, wie sie wirken.

00:31:34: Also da gibt es zum Beispiel die Technik der Lämniskarte der liegenden acht eigentlich ein Zeichen also das Zeichen der Unendlichkeit auch einen Zeichen in der Mathematik und diese Lämniskartentechnik ist auch ein wunderbares Instrument was ich den Kindern mit an die Hand gebe sich Geschichten zu erschließen und diese Geschichten gut vorzutragen.

00:31:59: Also ich bin eine sehr strenge Lehrerin, was das Gestalten von Geschichten angeht.

00:32:07: Ganz oft wird Solari Fahri vorgelesen und sage immer, ich glaube dir kein Wort, was du da jetzt gerade erzählt hast!

00:32:20: Ich möchte dass die Kinder das, was sie vorlesen, dass sie das glauben und dass sie es glaubhaft erzählen können.

00:32:29: Und jetzt meine fünfte Klasse begleite ich schon seit zwei Jahren und ich sehe, was das macht mit den Kindern.

00:32:37: Ich sehe diese Sprünge die sie machen es ist einfach Wahnsinn!

00:32:43: Mir geht das Herz auf.

00:32:44: Du bringst dir also die Kunst des Erzählens bei?

00:32:46: Ja

00:32:47: ganz genau!

00:32:48: Das ist so wertvoll.

00:32:49: weil habe ich nämlich tatsächlich auch schon gedacht dass sonst eine Kunstform wäre die aussterben würde oder?

00:32:56: Also es gibt wirklich einen Kreis der Erzähler und Erzählern.

00:33:04: Ich bin im letzten Jahr nach dem Verband der Erzählerinnen und Erzälerin beigetreten, wir haben in... Wo war's denn?

00:33:13: Wo waren wir in Bad Kreuz?

00:33:15: Im letzten Jahr war der Kongress der Europäischen Märchengesellschaft und der wurde von uns veranstalt also von der europäischen Märchengesellschaft Und der Verband der Erzähler und Erzählerin war dabei.

00:33:28: Die haben ein bisschen einen anderen Ansatz, als wir erzählen eher freier auch erfundene Geschichten – das macht die europäische Märchengesellschaft eher nicht – aber ich war erstaunt also wie viele Menschen dort waren.

00:33:49: Wenn man sich umschaut doch es gibt einen Kreis.

00:33:56: Aber wir brauchen auch neue Leute, die sich uns anschließen und die einfach gerne Geschichten erzählen.

00:34:04: Weil es ist einfach so wichtig!

00:34:06: Dieses Geschichtenerzählen, dieses Bilder in den Kopf malen hat eine ganz andere Qualität als wenn ich mich vor dem Fernseher setze.

00:34:18: Das merke ich selber beim Geschichten erzählen.

00:34:23: Wem ist noch etwas erzählt worden?

00:34:26: Wer hat sich mit Geschichten auseinandergesetzt und wer ist viel mit Technik auch unterwegs, viel oder fast ausschließlich.

00:34:38: Also es ist spürbar!

00:34:40: Okay, hat das was damit zu tun dass es Übung erfordert innere Bilder oder innere Filme in Worte umsetzen zu können?

00:34:49: oder was ist es genau Woran du merkst, jemand ist viel mit Technik beschäftigt und kennt die Formen oder kennt Formen des Erzählens nicht.

00:34:59: Naja das ist vielleicht so wenn Du ein Buch liest was Dich abholt.

00:35:08: Für mich ist ein gutes Buch wie Ein Film gucken Wie das Schauen eines Filmes.

00:35:14: Also ich lese wirklich nicht mehr.

00:35:16: Das ist wirklich filmgucken.

00:35:19: Und Wenn Du dann hinterher dass die Verfilmung dir anschaust, dieses Buch ist.

00:35:28: Bist du ja oft enttäuscht?

00:35:30: Absolut!

00:35:31: Also du hast einfach im Kopf ganz andere Bilder gemalt und ganz andere Szenen waren für dich wichtiger.

00:35:39: Manche fehlen vielleicht auch wie auch immer.

00:35:44: Das ist vielleicht vergleichbar.

00:35:49: Dieses Ja... Bilder malen im Kopf erfordert vielleicht tatsächlich ein bisschen Übung und je früher Menschen damit anfangen, also von Kind an umso leichter wird das einfach.

00:36:06: Um so leichter ist es in dem Leben mit Fantasie zu spielen.

00:36:13: Und was gibt es Schöneres als Fantasi?

00:36:17: Ja

00:36:18: da können wir uns die Welt wieder buntmalen, Hoffnung sehen

00:36:22: Ganz genau.

00:36:25: Ich habe gerade so ein Bild im Kopf, das sitzt grad mit meinem Kindern gedanklich in der Bahn und ja ich hab immer auch Bücher dabei.

00:36:35: und mein Sohn, der erzählt unglaublich gerne und er erzählt auch total gerne Geschichten aus dem Kopf Und ich lausche ihm so gerne wenn er seiner Schwester Geschichten erzählt.

00:36:46: Er ist ja sechs Jahre älter und er ist ein richtiger Geschichtenerzähler.

00:36:52: Wie schön ist das?

00:36:54: Ja, das ist echt schön.

00:36:55: Wenn du kannst schreib dir die Geschichten auf!

00:36:58: Hat er selber auch schon angefangen für sich aufzuschreiben.

00:37:02: Ja

00:37:02: absolut

00:37:04: und ich weiß meine Mama hat früher auch Geschichten erzählt also ganz frei.

00:37:09: Ich habe auch sehr viel vorgelesen bekommen weil ich wollte tatsächlich immer die Geschichte die sie sich selber ausdenkt ja so wertvoll.

00:37:20: Das ist total schön, das kam jetzt gerade während du erzählt hast so bei mir auf an inneren Bildern auch ganz spannend.

00:37:29: Ja und nun bist du in der Schule tätig?

00:37:34: Und du bist zweimal in der Woche in Neustadt Dosse tätig bei den Ursulinen.

00:37:42: Das war mal ein Kloster und es heute eine Einrichtung für Menschen mit Beeinträchtigungen.

00:37:51: Nimm uns mal mit, was machst du da zweimal in die Woche?

00:37:54: Also ich habe Dienstags und Freitags dort Gruppen.

00:38:01: Und arbeite oder bin dort mit Menschen zusammen, die teilweise von der Werkstatt kommen also die noch arbeiten gehen können.

00:38:16: Ich hab mit Menschen zu tun, die nie arbeiten konnten oder es nicht mehr können.

00:38:23: Und die Gruppen überschneiden sich, weil es einfach so gut ankommt dass sie mehr wollen das sie gerne kommen und Sie sind herzlich eingeladen und Das ist ein tun.

00:38:41: Also was mich so berührt jedes mal für mich auch einen geschenk.

00:38:47: also Ich komme dorthin, ich nehme meine Klangschalen mit und die Gruppe sitzt um mich herum.

00:38:58: Und es gibt zur Begrüßung erstmal einen Herzensklang für jeden!

00:39:05: Und ich habe eine Klang-Schale mir zugelegt – einer Einhand Klangsschale gerade für dieses Tun für die Bewohner gut zu händeln ist.

00:39:15: Also viele können sie selber noch anfassen oder ich helfe je nachdem und jeder gibt sich dann erstmal Klang.

00:39:25: Und manche bekommen auch selber eine Klangschale, eine kleine Herzschale in die Hand je nach dem Genau!

00:39:35: Dann gibt es eine Begrüßung und ich nehme das was kommt.

00:39:40: Manche erzählen wie der Tag war, womit sie gearbeitet haben.

00:39:44: Was es zum Mittagessen gab und ja dann gibt es Klang mit den Klangschalen und wir reisen oft ins Märchenland kommen also zu diesem großen Tor was wir dann öffnen und die Bewohner können dann die Gehäuser auch mitmachen wie das Tor quietscht vom Märchen Land und wie wir da hineingehen.

00:40:09: Wie sieht es aus und wen treffen wir?

00:40:11: Und viele erzählen mir dann auch Anfänge von Märchen oder Märchenfiguren, wie der Wolf kommt.

00:40:22: Ich erzähle Geschichten und nehme immer das auf was gerade kommt.

00:40:31: Es ist herrlich!

00:40:32: Die Geschichten werden jedes Mal anders und wir lachen unheimlich viel.

00:40:36: Auch das ist keine starre Veranstaltung.

00:40:39: Alles ist erwünscht, was kommt und dann gehen wir auch ganz wichtig wieder aus dem Märchenland heraus.

00:40:45: Wieder natürlich mit dem quietschenden Tor und ja es unterschiedlich hinterher.

00:40:51: Es gibt oft noch mal Klang und was unheimlich gut ankommt ist Musik?

00:41:01: Wir tanzen!

00:41:06: gerne das Lied der Schlimpe oder auch Schlager, auch Marianne Rosenberg kommt.

00:41:15: Ich frage immer habt ihr Wünsche und... Die Leute warten richtig darauf und jeder so, wie er kann.

00:41:25: Manche bewegen sich wirklich nur ganz wenig manche wiegen sich auf dem Stuhl, manche stampfen und feiern ab.

00:41:35: also auch ich werde wirklich zum Kind und im echten Leben habe ich oft nicht so viel zu lachen wie dort mit Mit den Bewohnern dort, wir lachen miteinander einfach.

00:41:51: Es ist herrlich!

00:41:52: Und was auch unheimlich gut ankommt, gerade mache ich das gerne mit der Gruppe die noch arbeiten gehen kann.

00:42:03: Ich habe Märchenwürfel und jeder darf dann würfeln und ich gehe da mit dem Würfel rum und dann fragen wir erstmal Was ist dafür ein Symbol gerade erwürfelt worden?

00:42:15: Erzählen wir eine Geschichte gemeinsam.

00:42:17: Also wenn das zum Beispiel ein kleines Mädchen ist, dann ist sein kleines Mädchen einmal gewesen und was macht das?

00:42:23: Und es geht durch den Wald!

00:42:26: Letztens haben wir irgendwelche Fledermäuse getroffen und die hießen dann Roxy und Floxy Und wir sind dann in so einer Hütte gelandet und da war eine alte Frau, die hat am Kessel gestanden.

00:42:38: Was gekocht?

00:42:39: Ja was denn?

00:42:40: Das, was es heute zum Mittag gab!

00:42:44: Es ist herrlich, einfach wirklich herrliche.

00:42:46: Es ist ein ganz beseeltes Tun.

00:42:49: Wenn ich sehe wie du strahlst wenn du davon erzählst, dann merke ich auch dass du dich sehr beschenkt fühlst also das du gibst und zurück empfängst.

00:42:59: Auf

00:42:59: jeden Fall.

00:43:01: Ja, da kam durch deine Erzählung – ich nehme die Höhrenden mal mit.

00:43:05: Da kam nämlich noch eine neue Dimension hinzu zu den Märchen, nämlich Klang.

00:43:12: Genau!

00:43:14: Ich habe vor einigen Jahren eine Ausbildungsreihe begonnen und bin auch immer sehr weit gefahren in die Lüneburger Heide.

00:43:27: Und habe mich mehr also sehr intensiv mit Energiearbeit befasst und habe dort in der Lüneburger Heide einen Regi-Kurs absolviert, bin Regimeisterin geworden.

00:43:46: Bin auf die Klangschalen gestoßen.

00:43:49: Darf ich ganz kurz einhaken?

00:43:52: Magst du kurz mal klären was Regis ist?

00:43:54: Regie ist universelle Lebensenergie, die um uns herum ist immer Und man kann die, das ist keine Zauberei, kanalisieren und die einem selber zur Verfügung stellen oder auch anderen.

00:44:14: Die fließt quasi durch mich hindurch und ja beschenkt dann andere.

00:44:24: Warst du also mittendrin in diesem Energiethema?

00:44:26: Und bist dadurch dass es sehr nahe liegend auf Klang gekommen?

00:44:31: Genau, und bin mit den Klangschalen dort in Berührung gekommen.

00:44:36: Also die haben mich derartig berührt dass ich mich dazu entschlossen habe eine komplette Ausbildung im Peterhess-Institut zu absolvieren.

00:44:48: also Ich bin Klangmassage Praktikerin geworden Richtig mit Zertifizierung, also ich habe jetzt die Zertifikierung gerade vor einigen Monaten erhalten.

00:45:01: Herzlichen Glückwunsch!

00:45:02: Danke schön und habe eine komplette Kinderklangausbildung und bin auch Entspannungstrainerin für Klang- und Fantasiereisen geworden dort.

00:45:18: Und das ist auch was du ... Anbietest dann ein Yoga-Studio hier in diesem Ort.

00:45:24: Das heißt du gibst Klangreisen?

00:45:27: Genau!

00:45:28: Und darüber haben wir uns beide kennengelernt, weil ich wollte nämlich an so einer Klang-Reise teilnehmen.

00:45:33: Ich habe nämlich ganz doll entzugt.

00:45:35: Ich hab ja siebzehn Jahre in Rostock gelebt und hatte dort in meiner Altstadt, in der ich gelebt hab meine liebe Claudie in der Nähe gehabt.

00:45:43: die hat einen Klangelädchen das hieß Klankokon Und sie hat auch so Traumreisen, Klang-Reisen angeboten gehabt.

00:45:52: Da bin ich jahrelang hingegangen und habe das zu schätzen und zu lieben gelernt.

00:45:57: Auch die Klangschalen verbindet uns sehr – Klang, Klangschalen und auch Geschichten in Kombinationen.

00:46:06: Als ich gesehen habe, dass es das bei uns hier in der Nähe gibt ... Ich dachte da muss sich unbedingt hin!

00:46:13: Das ist so schön.

00:46:14: Ja,

00:46:14: das wird doch unheimlich gut angenommen.

00:46:17: Das

00:46:18: hat sich jetzt tatsächlich rumgesprochen und ich denke, dieses Rumsprechen, dieses Weitererzählen ist einfach die beste Werbung, die man haben kann.

00:46:29: Und genau im Yoga-Studio am Markt biete ich regelmäßig diese Klang- und Fantasiereisen an und das Schöne ist also für mich das Schöhne – auch für die Teilnehmenden – dass diese Reisen von mir selbst geschrieben werden.

00:46:50: Also das sind keine Nullachtfünfzehn Reisen, ich habe etliche Bücher mir zugelegt als ich mich damit beschäftigt habe, als ich angefangen habe und ganz viele Reisen haben mich nicht abgeholt.

00:47:04: Das kann man alles machen und es hat seine Berechtigung.

00:47:10: Das war aber nicht das was ich haben wollte.

00:47:15: Ich wollte mehr Tiefe Und ja, ich schreibe die Reisen selbst und gehe mit den Teilnehmenden auf Entdeckungsreise.

00:47:30: Und da gibt es einfach so Inspirationen ob das jetzt von Michael Ende aus dem Buch Momo ist diese Stundenblumen dieses Szene Momo von dem Meister Hohrer Dorthin geführt wird, wo die Zeit herkommt.

00:47:49: Das war eine Klangreise, die ich im Dezember gegeben habe zu den Raunächten, die einfach so eine Prise Magie hatte.

00:48:00: Dieser dunkle Teich und diese Kuppel und dieses Pendel was sanft hin- und herschwingt.

00:48:08: aus diesem dunklen Wasser steigen die Stundenblumen hoch und eine ist schöner als die andere.

00:48:18: Jetzt haben wir ganz viel über Märchen und über Klang erzählt.

00:48:23: Und jetzt darf ich ein ganz besonderes Schmankerl ankündigen, denn die Liebetiner vereint nämlich beides miteinander!

00:48:30: Du darfst es nicht nur verstehen sondern sogar erleben, denn sie hat eine Traumreise mit Klang für dich eingesprochen.

00:48:41: Wenn du also gerade diese fünfzehn Minuten hast Dann nimm dir diese Zeit ganz bewusst für dich.

00:48:49: Falls du gerade mit dem Auto unterwegs bist, dann spring mit den Markierungen gerne eine Viertelstunde vor und hör dir diese Traumreise an wenn Du die Zeit... ...und die Muse dafür hast!

00:49:04: Hier.

00:49:04: ansonsten lade ich Dich dazu ein zu lauschen Dein Herz ganz weit zu öffnen.

00:49:12: Denn das was jetzt passiert Das kann ich Dir versprechen Das ist Magie pur, viel Freude.

00:49:51: Atme jetzt tief ein und stelle dir vor du ziehst frische helle Energie in dich hinein.

00:50:30: diese Energie ist warm lebendig heilen sie durchströmt Deinen ganzen Körper und fühlt jede Zelle mit Lebenskraft.

00:51:55: führe, wie deine Muskeln sich entspannen.

00:52:13: Leichter wird auf eine Reise.

00:52:50: du sitzt im Rand einer Lichtung es ist noch Früh am Morgen.

00:53:21: wo

00:53:22: liegt auf dem Gras?

00:53:40: vor dir liegt ein Fluss.

00:53:54: Vielleicht warst du schon einmal hier?

00:54:19: Manchmal ist der Fluss laut, wild gar nicht!

00:54:51: Dann wieder weich glitzern

00:54:59: und

00:55:04: schüchtern fließt

00:55:22: er

00:55:29: immer weiter egal was sich ihm in den Weg stellt.

00:56:04: Fluss, wie findest du immer deinen Weg?

00:56:35: Der Fluss aber antwortet nicht.

00:56:47: Er fließt einfach über Steine

00:57:07: Wurzeln

00:57:16: Schatten, Licht, Fluss kämpft nicht!

00:58:18: Vielleicht sind die Dinge einfach so wie sie sind.

00:58:51: Vielleicht alles kommend gehen, vielleicht ist das der Sinn?

00:59:40: Vielleicht aber geht es gar nicht darum den Sinn zu kennen still genug zu sein, zu spüren.

01:00:32: Vielleicht muss man gar nicht wissen, wohin man fließt.

01:00:54: Vielleicht reicht es einfach weiterzugehen ist Leben ein Leben um Fließen.

01:01:48: sein Vertrauen dass alles gut wird sich tragen lassen.

01:02:45: Fluss des Lebens vertrauen Auf das Leben, das Leben fließt längst.

01:03:34: Wenn du bereit bist beginnt eine neue Geschichte.

01:03:57: Der Fluss weiß nicht von einem Ziel und doch kommt

01:04:15: er

01:04:16: immer an.

01:04:35: Es ist verbunden mit dem Fluss deines Lebensbilds.

01:05:09: wenn du magst In dir auf,

01:05:25: spüre

01:05:26: die Kraft in

01:05:27: dir.

01:05:44: Komme ganz langsam und sanft in deinem eigenen Tempo wieder im Hier- und Jetzt!

01:06:29: ich weitergehen.

01:06:39: Ich möchte dir Zeit geben, nochmal in dich hinein zu fühlen und deinen Körper zu fühln.

01:06:49: Wie geht's ihm gerade nach der Klangreise?

01:06:56: Die Schwingungen der Klangschalen sind sehr intensiv!

01:07:01: Ich empfehle dir heute viel zu trinken.

01:07:04: Vielleicht magst du dir auch jetzt schon ein Lasswasser holen um die Klangreise gut verarbeiten zu können für dich.

01:07:15: Ja, Tina hat mit ihrer Reisewunderschöne Bilder gezeichnet in den Gedanken.

01:07:21: Vielleicht hast du auch den oder vielleicht spürst du auch, den Impuls was aufschreiben zu wollen und stopp gerne die Aufnahme.

01:07:35: So so so dankbar für diese wundervolle Traumreise, die Tina selbst geschrieben hat, selbst eingesprochen und mit den wunderschönen Klängen unterlegt hat.

01:07:56: Ja und dann lade ich dich ein drei aktivierende Atemzüge mit mir zu nehmen, damit das mit dem Podcast weitergehen kann und du wieder voll im Hier-und-Jetzt bist.

01:08:08: Hast Du Lust?

01:08:11: Dann atme gerne mit mir mit!

01:08:14: Frische Energie einatmen.

01:08:20: Power und Ausatmen Und noch einmal Kraft und Energie einAtmen.

01:08:30: Und durch den Mund wieder aus.

01:08:35: Yes Und ein drittes und letztes Mal.

01:08:46: So, dann wünsche ich dir jetzt noch ganz viel Spaß, Freude und hoffentlich viele Impulse, Ideen, Inspiration bei der Podcastfolge!

01:09:17: Neun Tage lang und an zwei Tagen, da kam meine Ausbilderin Marion und hat uns das Zürcher Ressortsmodell beigebracht.

01:09:26: Also ein unglaublich tolles Format was ich später definitiv in Coachings verwenden werde.

01:09:32: Da geht es auch darum einen Ziel zu formulieren und dann aus dem unterbewussten heraus ein Bild zu Weihnachten.

01:09:40: so eine Auswahl von Bildern.

01:09:44: Ich hatte, als ich so mein Ziel im Kopf hatte.

01:09:46: Hatte ich schon ein Bild im Kopf?

01:09:47: Ja!

01:09:48: Wird bestimmten Löwe irgendwas mit Löwen stark kräftig... Gut okay.

01:09:54: Dann lagen die Bilder so aus und dann sagte der Ausbilderin so ja Und beim Auswählen der Bilder Versuch mal dein Monkey Mind auszuschalten und wirklich zu schauen welches Bild zieht dich magisch an?

01:10:08: Es gibt auch Bilder, die ziehen sich von dir weg Also ziehen weg.

01:10:11: Und dann dachte ich, okay, dann bin ich nur strax zum Löwen gelaufen und es passierte nix mit mir.

01:10:17: Dachte ich ok!

01:10:18: Dann ist das noch nicht, bin ich weiter im Kreis umhergelaufen und ich hatte die Tage davor schon ein Bild mit einem Wasserfall und auf dem Bild stand ein Mann unter einem Wasser Fall.

01:10:31: Ich merkte richtig so, hmh, kriegst du einen Kribbeln hinten im Nacken?

01:10:36: der somatische Marke, nachdem ich gesucht habe.

01:10:39: Ich hab gedacht naja, ich gehe trotzdem vielleicht noch mal eine Runde rum, vielleicht gibt es ja noch ein anderes Bild?

01:10:44: Gab's nicht!

01:10:45: Bin ich also hin zu dem Bild und hab mir das ausgewählt Und ähm...ich mach die Geschichte mal kürzer weil es ging ja über zwei Tage.

01:10:54: Es entstand aus diesem Bild eine Ressource Also eine Kraftquelle Nämlich dass ich mich selber so betrachten möchte wie einen Fluss der in einem Flussbett ist und vom Flussbet auch in Form gehalten wird.

01:11:14: Und dieser Fluss, der kommt dann irgendwann an einen Wasserfall, fließt dann hinab also dieses Fallen lassen, fließen und dann sammelt sich das Ganze so schön in einem See bis er irgendwann wunderbar gefüllt ist und dann geht es weiter in diesem Fluss.

01:11:32: Das Bild dieses Flusses – und das hast du ja heute in deiner Geschichte So, wundervoll gemalt.

01:11:39: Und dann habe ich gedacht, oh toll das ist jetzt meine Ressource!

01:11:42: Dann haben wir am zweiten Tag noch eine Traumreise gemacht in Trance und in dieser Trance passierte noch was Spannendes weil diese Sachen dürfen sich auch lebendig verändern, was ich ganz spannend finde.

01:11:55: und immer schön geschaut hat, ob der Fluss noch in seiner Bahn ist oder ob er schon über die Ufer kommt.

01:12:08: Weil du ahnst es schon?

01:12:09: Ich bin ein sehr emotionaler Mensch hast du heute vielleicht auch schon gemerkt jetzt gerade nochmal mehr durch die Ausbildung weil das sehr viel Persönlichkeitserfahrung war.

01:12:18: Und ihr Eule schaut dann eben ob der fluss in diesem Flussbett bleibt oder ob der grade am ausufern ist.

01:12:25: Dann heißt es für mich nämlich wieder zentrieren in die Mitte kommen, mit dem Fluss fließen hingeben loslassen.

01:12:32: Deswegen hatte diese Geschichte heute für mich nochmal eine riesengroße Bedeutung.

01:12:37: und liebe Grüße an André wenn du das jetzt hörst!

01:12:41: Diese Traumreise wird wahrscheinlich auch für dich eine sehr große Bedeitung haben denn André hat als Kraftressource er steht am Ufer legt alles ab Kleidung, alles Mögliche was er bei sich trägt steigt in diesen Fluss und lässt sich nur damit davon treiben.

01:13:01: Ja!

01:13:03: Und dann ist es wieder total spannend dass du genau diese Geschichte von deinem ganzen fetten Hefte ausgesucht hast oder?

01:13:10: Das denke ich auch gerade.

01:13:11: ja

01:13:12: das hat schon alle seine Bewandnis.

01:13:16: Irre oder?

01:13:19: Was sollte so sein?

01:13:20: ja?

01:13:20: Ja das

01:13:20: sollte so seien absolut Ja, und wenn du von deinen Klangschalen erzählst... Und ich habe das ja gerade selber auch gespürt.

01:13:31: Ich hatte als ich die Augen schloss tatsächlich so diese Ringe von dieser Schwingung, die die Klang-Schalen ausstrahlen.

01:13:41: Das macht schon wirklich was im Körper.

01:13:48: Ich habe gelesen, dass Klang unser Nervensystem in einen Zustand von Ruhe bringen kann.

01:13:53: Erlebst du das auch so?

01:13:54: oder wie würdest Du beschreiben was Klänge mit uns machen?

01:13:59: Klangen kann so viel!

01:14:02: Also klangen sollte man niemals unterschätzen.

01:14:07: Tatsächlich Klangen können Sachen in Bewegung setzen Kann Sachen lösen.

01:14:15: Klang kann uns, wie du gesagt hast in einen Zustand versetzen wo wir an unser Unterbewusstes herankommen und plötzlich Lösungen aufploppen die uns im Tagesbewusstsein gar nicht in den Sinn gekommen wären.

01:14:40: Und ich habe im Januar In den Winterferien habe ich einen Gongkurs belegt, einen viertägigen hinterheiligen Grabe bei der KKHL und Gongs sind tatsächlich auch ein wunderbares Instrument.

01:15:06: Eine wunderbare Möglichkeit bieten sie sich durch zu

01:15:12: pusten.

01:15:17: Gong ist noch mal ein ganz anderer Schnack als eine Klangschale, muss ich ehrlich sagen.

01:15:21: Und ich bin hier gerade dabei meinen Wintergarten so herzurichten dass sich also auch mit dem Gong hier arbeiten kann – mit Gruppen und einfach diese Möglichkeit Menschen zur Verfügung stellen möchte weil ich einfach merke was er bei mir was es mit mir macht.

01:15:48: Und ja, das ist Wahnsinn!

01:15:52: Also auch gerade gerne morgens vor der Schule während der Kaffee durchläuft gehe ich an den Gong und es reichen nur einige Schläge oder mal die Klangschale... Ich habe hier auch eine XXL-Klangschalen, in die ich mich unheimlich gerne stelle und mir dann vorstelle wie

01:16:13: alles

01:16:14: Schwere hin abgeleitet in die Schale und dort bleiben darf oder sich im Klang auflöst.

01:16:24: Und es ist eine tolle Möglichkeit zur Ruhe zu kommen, also seine Mitte zu finden und sich eine Auszeit einfach auch zu gönnen.

01:16:44: Und dein Tag entsprechend auszurichten, auch energetisch?

01:16:48: Hat viel gemacht.

01:16:49: Also merke ich wirklich jetzt gerade in meinem Leben, wie viel Gutes das... ...in meinem Leben in Bewegung gesetzt hat?

01:16:57: Ja!

01:16:58: Oh toll!

01:16:59: Das ist richtig schön!

01:17:02: Kraftquelle!

01:17:04: Ich danke dir sehr für diesen ersten Teil dieses Podcasts, dass du so viel geteilt hast mit mir und uns.

01:17:13: Du hast heute die Rolle übernommen, die Rubriken mit Leben anzufüllen.

01:17:19: Hast du Lust, dass wir damit starten?

01:17:21: Unbedingt!

01:17:25: Dann Jingle ab für die erste Rubrik.

01:17:35: Ja aus aktuellem Anlass dadurch das ich dich jetzt vor mir habe ist heute als naheliegendste Rubrik der Speak Clean and Power Up nämlich gibt es Worte oder auch ein Wort gerne auch ein Satz, was auch immer.

01:17:51: Von dem du dir wünschen würdest dass das aus unserem Sprachgebrauch verschwinden würde und ob du dafür einen schönen Ersatz oder eine Alternative hättest.

01:18:05: Was mir tatsächlich einfällt da gucke ich nämlich gerade drauf Das sind so Holzbuchsterben die auf meinem alten Buffet stehen.

01:18:17: Lebe deinen Traum Und lebe ihn und träume ihn nicht nur

01:18:28: Also wenn Menschen sagen, ich träume davon das.

01:18:30: Ich würde so gerne aber nur nicht gerade heute weil heute regnet es an morgen scheint die Sonne zu doll und übermorgen ist es vielleicht windig und den nächsten Tag habe ich vielleicht Bauchweh und weiß der Kucki?

01:18:44: Es kommt ja immer irgendwas dazwischen.

01:18:47: Jetzt lebe hier im jetzt.

01:18:50: keiner weiß von uns wie lang der Docht ist.

01:18:56: Ja, vielen lieben Dank.

01:19:01: Jingle ab für die nächste Rubrik.

01:19:07: Der Soul Snack.

01:19:10: Liebe Tina hast du einen Tipp?

01:19:13: Ein Buchtipp oder ein Film-Tipp den du uns gerne mitgeben möchtest der dich momentan besonders berührt oder vielleicht auch schon länger begleitest?

01:19:22: und wenn ja was ist das

01:19:26: also?

01:19:26: was mich tatsächlich Schon so lange begleitet, so lange wie ich lesen kann ist das Buch von Michael Ende, Momo.

01:19:38: Und es ist, wie ich finde hochaktuell dieses kleine Mädchen was am Rande, dieses Amphitheaters lebt, was davon lebt... Was die Leute ihr schenken.

01:19:53: und die Leute kommen und erzählen ihr Ihre Geschichten.

01:19:57: und Momo hat eine Superkraft, sie kann zuhören.

01:20:01: Und ganz unterschiedliche Leute kommen zum Momo und einer von ihnen ist Beppo der Straßenfeger ein alter Mann und manche halten ihn für wunderlich verwirrt seltsam eigenartig und es gibt eine Stelle in dem Buch an die ich immer immer wieder denke, gerade jetzt im Augenblick.

01:20:32: Er erklärt Momo wie er eine Straße fängt.

01:20:40: Siehst du Momo?

01:20:42: Sagt er dann zum Beispiel es ist so.

01:20:46: Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich.

01:20:50: Man denkt die ist so schrecklich lang das kann man niemals schaffen, denkt man.

01:20:58: Er blickte eine Weile schweigend vor sich hin, dann fuhr er fort.

01:21:03: Und dann fängt man an, sich zu eilen und man eilt sich immer mehr.

01:21:11: Jedes Mal wenn man aufblickt sieht man dass es gar nicht weniger wird was davor einem liegt und man strengt sich noch mehr an.

01:21:22: Man kriegt es mit der Angst und zum Schluss ist man ganz außer Puste und kann nicht mehr.

01:21:30: Und die Straße liegt immer noch vor einem, so darf man es nicht machen!

01:21:38: Er dachte einige Zeit nach, dann sprach er weiter – Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du?

01:21:48: Man muss nur am nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an dem nächsten Besenstrich.

01:21:58: Wieder hielt er inne und überlegte.

01:22:04: Er hinzufügte, dann macht es Freude.

01:22:10: Das ist wichtig!

01:22:12: Dann macht man seine Sache gut – so soll's sein.

01:22:19: Vielen lieben Dank.

01:22:22: Wenn ich die ganze Straße sehe, habe ich gar keine Lust den Besen in die Hand zu nehmen.

01:22:29: An den nächsten Schritt denken.

01:22:30: Schritt für Schritt.

01:22:31: Step by step.

01:22:34: Vielen lieben Dank, dass du das mit uns geteilt

01:22:36: hast.

01:22:37: Von Herzen gern!

01:22:40: Und die nächste Kategorie?

01:22:44: Jingle up bitte!

01:22:49: Ja

01:22:49: Klang ist voll dein Ding.

01:22:51: Meiner auch.

01:22:53: Dann hast du vermutlich einen Lieblingssong der dich vielleicht schon ein Leben lang begleitet oder einen Song den du aktuell gerade hörst Oder auch ein Klang oder eine Melodie, einen Mantra.

01:23:07: Was auch immer!

01:23:09: Was du uns gerne mit auf den Weg geben möchtest.

01:23:13: Jetzt guckst du grad wie der Frosch auf deinem Kissen.

01:23:17: Lass mich raten.

01:23:18: ich könnte mir vorstellen was aktuell dein Lieblingsklang ist.

01:23:23: Der Gong Settner.

01:23:26: Magst du ihn mal anschlagen?

01:23:28: Sehr gerne.

01:23:37: So Tina steht jetzt an ihrem Wunderschönen Gong und wir dürfen jetzt mal lauschen.

01:26:14: Der ist echt mächtig, alter Schwede!

01:26:20: Ja der hat wirklich Woms.

01:26:21: Ja er hat richtig

01:26:23: Woms auf alle Fälle.

01:26:25: Er hat mich gleich abgeholt.

01:26:28: also ich war ja bei K-Karl und die hatte wahrlich eine riesen Riesengroße Auswahl und als sie diesen Gong anspielte liefen mir die Tränen.

01:26:38: und da wusste

01:26:43: Der hat dich gefunden.

01:26:47: Danke schön, dass du den Klang mit uns geteilt hast.

01:26:49: Hast du eine Klangveränderung festgestellt?

01:26:52: dadurch das ich hier sitze?

01:26:55: Kann ich nicht sagen nein!

01:26:57: Was ich ganz schön finde als du den Gong angeschlagen hast, du spielst dich ja sogar darin ne?

01:27:03: Sehr cool!

01:27:06: Ja er wirft wie so ein Art Spiegelbild zurück.

01:27:10: Also nicht nur klanglich sondern auch... Tatsächlich.

01:27:14: Also es optisch einfach auch ein Highlight?

01:27:16: Absolut,

01:27:18: eine Schönheit!

01:27:20: Ja vielen lieben Dank.

01:27:21: Dann kommen wir schon zur letzten Kategorie.

01:27:23: Jingle up, tune-up impulse Und die letzte Kategorie ist der Tune Up Impulse.

01:27:31: Hast du einen Ritual, eine Methode, einen Tipp vielleicht ne Übung Die die Hörenden für sich mit in den Alltag mitnehmen können und integrieren können aus deinem ganzen Pool der Dinge, die du kannst.

01:27:49: Was ich gerne morgens gleich nach dem Aufwachen tue wenn ich im Bett lege und das ist noch kuschelig warm und gemütlich... Ah dass sich an schöne Dinge denke!

01:28:04: Dass ich mich bedanke, dass ich aufgewacht bin, dass Einfach positive Gedanken sammle für mich und dann frisch aus dem Bett hüpfe.

01:28:28: Und in den Tag gehe.

01:28:30: Ach schön, auch wieder eine Ausrichtung ne?

01:28:33: Ja spannend!

01:28:34: Eine ganz ganz wichtige.

01:28:36: Seitdem du das machst merkst du da eine Veränderung an der Qualität deines Tages oder auch an Deiner eigenen... Qualität, wie es dir geht.

01:28:45: Wie du dich fühlst und wie du dich auf den Tag ausrichtest?

01:28:48: Ja

01:28:48: unbedingt das macht ganz viel!

01:28:51: Also unsere Ausrichtung bestimmt dass was wir empfinden, was wir sehen, was uns wieder fährt im Leben unbedingt also.

01:29:01: wir haben ja immer die Möglichkeiten Dinge unterschiedlich aufzunehmen.

01:29:05: wahrzunehmend mit welchem Ohr höre ich jetzt gerade je nachdem wie ich drauf bin.

01:29:12: Also es gibt ja dieses Ohrenmodell auch, das finde ich hoch spannend.

01:29:15: Ich habe den Namen vergessen genau.

01:29:17: Schulz

01:29:17: von Thun, das vier Ohren-Modell.

01:29:18: Es

01:29:19: ist hochspannend und wir können alle schon eine Menge machen und eine Menge selber in unserer Ausrichtung arbeiten um unser Leben Schön zu gestalten.

01:29:43: und auch ich selber höre wenig Nachrichten.

01:29:48: Gut, man ist dann nicht so gut informiert wie es vielleicht notun würde.

01:29:55: Ich bin aber nicht bereit mich nur von schlechten Nachrichten runterziehen zu lassen.

01:30:01: Es gibt sowieso viel zu wenig gute Nachrichten.

01:30:05: Absolut wieder was gemeinsam.

01:30:06: Das sehe ich nämlich auch so und ich denke dann schon immer, ah na ja die wichtigsten Sachen kriege ich denn schon mit.

01:30:14: Genau genau.

01:30:16: Ja das stimmt.

01:30:18: Vielen lieben Dank!

01:30:21: Denn wir haben heute auch schon im Vorgespräch gesagt, dass was wir denken, das was wir aussprechen hat eine Frequenz.

01:30:31: Und genau, aus diesem Grund weigere ich mich auch Nachrichten zu schauen.

01:30:37: Wie

01:30:37: ein Magnet funktioniert das?

01:30:39: Richtig!

01:30:43: Vielen lieben Dank lieber Tina.

01:30:46: und so saßen sie da zwischen Geschichten und Klängen Zwischen Worten und Stille und vielleicht hat sich in diesem Moment etwas bewegt ganz leiser Ganz still.

01:31:04: Vielleicht ein Bild Vielleicht ein Gefühl Vielleicht einfach nur ein Atemzug mehr bei dir selbst.

01:31:16: Und wenn sie nicht aufgehört haben zu lauschen, dann schwingen diese Klänge noch heute in ihnen nach und vielleicht auch in dir!

01:31:27: Liebe Tina ich danke dir für die heutige Podcast-Folge und wenn dir diese Folge gefallen hat abonniere bitte den Podcast.

01:31:40: Mir hat das unheimlich viel Spaß gemacht.

01:31:42: Ich danke dir, liebe Vicky!

01:31:43: Und ich danke dir auch mir jetzt ganz viel Freude gemacht.

01:31:47: Bevor wir diesen freutvollen Raum wieder verlassen möchte ich noch jemandem mit in den Raum holen und ins Licht rücken.

01:31:56: Seit kurzem werden die Podcastfolge nämlich lang nicht begleitet von meinem Toningenieur des Vertrauens Jonas Köppinger.

01:32:04: Danke dir, Jonas für dein feines Ohr und deinen Gespür für Klang.

01:32:08: Da bist du hier genau richtig bei.

01:32:11: Tune Up Your Life!

01:32:12: Bis zur nächsten Folge – bleib wertvoll.

01:32:16: Bleib

01:32:16: tu selbst egal was du tust.

01:32:19: Stay tuned deine Victoria.

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